Doppelfunktion des Klumpenbrechers

Doppelfunktion des Klumpenbrechers

 
Für ein Desagglomerieren nach Maß wurde vor kurzem ein Klumpenbrecher an einen renommierten Kunststoffproduzenten für die Herstellung von Vorprodukten geliefert.
Die Hauptfunktion beim Desagglomerieren besteht dabei in der Vergrößerung der Oberfläche eines Polymers mit 10 bis 15 % Restfeuchte.
Dadurch soll eine gleichmäßige Trocknung des Produktes möglich werden.
 

Das Polymer wird dazu in einer Zentrifuge von der flüssigen Phase getrennt und der gesamte Inhalt in einen Auffangbehälter entleert.

Danach wird die  Zentrifuge batchweise wiederbefüllt. Der unter dem Auffangbehälter positionierte Klumpenbrecher schöpft zeitgleich aus dem Vollen und zerkleinert das Produkt auf eine vorgegebene Korngröße. Anschließend wird das zerkleinerte Vorprodukt über eine Rüttelrinne der Trocknungsanlage zugeführt.

Damit wird aus einem diskontinuierlichen Betrieb ein kontinuierlicher Produktionsprozess.

Bei der Betriebsart kommt dem Klumpenbrecher eine Doppelfunktion zu: Neben dem Desagglomerieren als Hauptfunktion lässt er sich zusätzlich zur volumetrischen Grobdosierung einsetzen. Durch die variable Umfangsgeschwindigkeit des Rotors in Kombination mit der entsprechenden Raffelgröße lassen sich gleichbleibende Durchsatzleistungen erzielen.

Diese praktische Kombination der Funktionen des Gerätes ermöglicht die hohen Qualitätsanforderungen des Polymers für die anschließende Trocknung.

 

 

Aufgrund der Explosionskenndaten des Polymers und der Bewertung der Produktionsstätte hinsichtlich des Explosionsschutzes durch den Auftraggeber wurde der Klumpenbrecher nach den Atex-Richtlinien für den Einsatz in der Ex-Atmosphäre II 3/3 D konstruiert.

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